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Angiografie in der Schlaganfall-Diagnostik

Bei einem Schlaganfall ist eine schnelle Diagnostik immens wichtig, um die nötigen Therapien alsbald einzuleiten und schwere Folgeschäden bestmöglich zu verhindern. Eines der wichtigsten Diagnosemittel des Schlaganfalls ist die Angiografie, die die Blutgefäße im Kopf verbildlicht und so Aufschluss über deren Zustand liefert.

Was passiert bei einem Schlaganfall?

Ein Schlaganfall entsteht, wenn die Blutversorgung des Gehirns oder eines Teilgebiets des Gehirns plötzlich unterbrochen oder gestört ist. In den meisten Fällen liegt die Ursache in einem Gefäßverschluss, der durch ein Blutgerinnsel verursacht wird. Die betroffenen Hirnareale werden nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, es kommt innerhalb kurzer Zeit zu Funktionsverlusten der Nervenzellen. Seltener tritt eine plötzliche Hirnblutung auf, bei der ein Blutgefäß platzt und umliegendes Gewebe beschädigt.

Je länger die Durchblutungsstörung anhält, desto größer sind die bleibenden Schäden. Eine schnelle und präzise Diagnostik, bei der häufig auch die Angiografie eine Rolle spielt, ist entscheidend, um therapeutische Maßnahmen früh einzuleiten.

Wie funktioniert die Angiografie?

Die Angiografie ist ein bildgebendes Verfahren, mit dem Blutgefäße sichtbar gemacht werden. Bei der Angiografie des Kopfs wird ein Kontrastmittel über eine Vene verabreicht oder mit einer speziellen Nadel direkt das verschlossene Blutgefäß eingebracht. Die Gabe von Kontrastmitteln ist für die Angiografie zwingend notwendig, da die Gefäße sonst nicht sichtbar sind.

Anschließend werden CT (Röntgen) oder MRT (Magnetresonanztomographie) eingesetzt, um detaillierte Aufnahmen der Gefäßstrukturen zu erstellen. Auf diesen Bildern lassen sich Gefäßverschlüsse und -schäden erkennen und genau lokalisieren. So können Ärzte mit der Angiografie entscheiden, welche Form des Schlaganfalls vorliegt und welche Behandlungsmethode am sinnvollsten ist.

Wie läuft das Leben nach dem Schlaganfall?

Trotz moderner Diagnostikverfahren wie der Angiografie können langfristige Schäden oft nicht verhindert werden. Nach einem Schlaganfall stehen für Betroffene häufig Rehabilitation und eine Anpassung des Alltags im Mittelpunkt. Viele Menschen leiden unter motorischen oder neurologischen Einschränkungen, die die Selbstständigkeit erheblich beeinträchtigen können. Neben Physio- und Ergotherapie kommen medizinische Hilfsmittel zum Einsatz, die die Selbstständigkeit fördern können. Auch die MyoPro® wurde speziell für Schlaganfall-Patienten mit Lähmungen oder Spastiken in Arm und Hand entwickelt. Sie erkennt vorhandene Muskelimpulse und unterstützt gezielte Bewegungen. Die MyoPro® kann helfen, alltägliche Tätigkeiten wieder aktiver auszuführen und langfristig mehr Selbstständigkeit und Lebensqualität nach einem Schlaganfall zu erreichen. Der Myomo Selbsttest liefert eine erste Einschätzung, ob die MyoPro® auch für Sie geeignet ist.