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Hämorrhagischer Schlaganfall

Ein hämorrhagischer Schlaganfall wird auch als Hirnblutung bezeichnet. Durch eine Blutung gelangt Blut in das Gehirn oder in den Raum zwischen den Hirnhäuten. Dies erhöht den Druck im Schädel, was wiederum zu Gewebsschäden und Funktionsverlusten führen kann.

Dem hämorrhagischen Schlaganfall steht der ischämische Schlaganfall gegenüber, bei dem das Gehirn aufgrund eines Gefäßverschlusses nicht mehr mit genügend Sauerstoff versorgt wird.

Sowohl der ischämische als auch der hämorrhagische Schlaganfall sind medizinische Notfälle, die sofort ärztlich behandelt werden müssen. Je länger Betroffene auf die Therapie warten, desto eher bleiben permanente Folgeschäden zurück.

Interzerebrale vs. Subarachnoide Blutung beim hämorrhagischer Schlaganfall

Je nach Ort der Einblutung im Gehirn wird der hämorrhagische Schlaganfall in interzerebrale und subarachnoide Blutungen eingeteilt. Bei der interzerebralen Blutung fließt Blut in das Hirngewebe, Ursache ist meist chronischer Bluthochdruck. Bei der subarachnoiden Blutung gelangt das Blut in hingegen in das Nervenwasser, das das Gehirn umgibt. Hauptursache der spontanen subarachnoiden Blutung ist das Platzen eines Aneurysmas.

Hämorrhagischer Schlaganfall: Symptome und Therapie

Beide Varianten des hämorrhagischen Schlaganfalls haben ähnliche Symptome: starke Kopfschmerzen begleitet von Sehstörungen, Schwäche, Schwindel und Bewusstseinsverlust. Innerhalb weniger Minuten kann der hämorrhagische Schlaganfall bleibende Schäden verursachen, indem betroffene Gehirnareale irreparabel geschädigt werden. Langzeitschäden können beispielsweise Lähmungen, Spastiken, Sprachstörungen oder Missempfindungen sein.

Eine schnelle und genaue Diagnostik mit bildgebenden Verfahren wie CT- und MRT-Angiografie ermöglicht die nötige Behandlung. Der hämorrhagische Schlaganfall wird mit Therapien wie blutdrucksenkenden Medikamenten, chirurgischen Eingriffen und Rehabilitationsmaßnahmen behandelt.

Hilfsmittel nach hämorrhagischem Schlaganfall

In vielen Fällen erlangen Betroffene nach dem hämorrhagischen Schlaganfall nicht alle physischen und psychischen Funktionen zurück. Speziell entworfene Hilfsmittel unterstützen Patienten, nach dem Schlaganfall ein möglichst eigenständiges Leben zu führen. Zu diesen Hilfsmitteln gehören zum Beispiel Gehhilfen wie Rollatoren oder Krücken, Orthesen für Arme oder Beine und Anpassungen des Wohnumfelds wie ein Hausnotrufsystem oder Treppenlift.

Auch bei Myomo setzen wir uns für ein eigenständiges Leben nach einem Schlaganfall ein. Unsere myoelektrische Orthese, die MyoPro®, unterstützt Patienten nach einem Schlaganfall im Alltag. Wenn Sie nach einem hämorrhagischen Schlaganfall eine Lähmung oder Spastik in Arm und Hand haben, kann die MyoPro® auch Ihnen helfen. Machen Sie unseren Selbsttest und finden Sie heraus, wie die Orthese Ihren Alltag vereinfachen kann.